Urotherapie

Was beinhaltet die Urotherapie?

Was hat die Urotherapie mit der Ergotherapie zu tun?


Das Einnässen (="Enuresis") und Einkoten (="Enkopresis") sind Themen über die sehr ungern gesprochen wird. Sie bedeuten jedoch häufig eine hohe Belastung für die betroffenen Kinder und das familiäre Umfeld.

Das Einnässen (="Enuresis") ist ein weit verbreitetes Problem: 20% der 6-Jährigen, 10% der 7-Jährigen und 5% der 10-Jährigen nässen noch regelmäßig nachts ein. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich und können von der organischen bis hin zur funktionellen Inkontinenz reichen.

Das Einkoten tritt bei 1-2% aller Schulkinder auf und bedeutet einen sehr hohen Leidensdruck für die Betroffenen.

Sind beim Kinderarzt oder beim Kinderurologen keine organischen Ursachen festgestellt worden, kann die Urotherapie weiterhelfen. Sie beinhaltet die Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Menschen mit Blasenstörungen oder Stuhlinkontinenz.




Die Kinder lernen hier die Anatomie und die Abläufe in ihrem Körper kennen.

Mit Hilfe von verhaltenstherapeutischen Maßnahmen und der Wahrnehmungsschulung lernen die Kinder die Ausscheidung bewusst wahrzunehmen und zu kontrollieren. Sie lernen z.B. ihr Trinkverhalten und die Toilettengänge bewusst zu kontrollieren und in ihren Tag zu integrieren. Die Eltern werden beraten, wie sie ihr Kind im Alltag unterstützen können.

In der Ergotherapie begegnen wir häufig Kindern, die Einnässen oder Einkoten. Da sich die Ergotherapie mit dem Alltag der Menschen beschäftigt, spielt der selbstständige Toilettengang hier eine große Rolle.

Das Ziel der Ergotherapie ist im Allgemeinen, die Lebensqualität des Menschen zu verbessern.


Die Ausführung alltäglicher Betätigungen sollen selbstständig durchgeführt/organisiert werden. Dies schließt das Einnässen und Einkoten ebenso mit ein, wie alle anderen Handlungen des Alltags (Körperpflege, Hausarbeit, An- und Ausziehen, Einkaufen, Hausaufgaben, uvm.).

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