Qualifizierung

Klinische Lerntherapie (KLT)


Klinische Lerntherapie

orientiert sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Fähigkeiten des Gehirnes zu lernen.


Das Besondere:

Klinische Lerntherapie ist die einzige Methode für die Therapie von schulischen Lernstörungen, die die Ebenen der Vorläuferfertigkeiten für Lesen, Rechnen und Schreiben beinhaltet. Im therapeutischen Kontext werden diese erst einmal in den Vordergrund gestellt – entsprechend der Fähigkeit des Gehirnes zu lernen und seine Kompetenzen auf- und auszubauen.

Die Methode der klinischen Lerntherapie ist somit bestens in der Prävention von schulischen Lernstörungen wie LRS, Legasthenie, Dyslexie und Dyskalkulie im Vorschulbereich einsetzbar.


Die Schwerpunkte:

Den Grundstock der Arbeit der zertifizierten Klinischen Lerntherapeuten (Ki.LT) bildet die Beratung aller beteiligten Personen und die individuelle Behandlung jedes Einzelnen.

Dabei gilt es, entwicklungsauffällige Defizite aus den Bereichen der Motorik, Wahr- nehmung, Sprache und Sozialverhalten bei den jungen Patienten zu erkennen und durch gezielte Intervention auszugleichen.

Höhere Eigenverantwortlichkeit, Struktur- bildung, Lernfähigkeit und die Verbesserung der sozialen Integration sind das Ziel.


BVL Zertifikat®


Qualitätssicherung bei der Ausbildung zum "Dyslexietherapeuten nach BVL®" oder "Dyskalkulietherapeuten nach BVL"


Deutschlandweit gibt es erst wenige Therapeuten auf diesem sehr hohen und zertifizierten Niveau.


Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie brauchen eine qualifizierte Förderung, um den schulischen Anforderungen gewachsen zu sein. Leider reicht die schulische Förderung, sofern sie überhaupt stattfindet, oftmals nicht aus. Zusätzliche Förderung erfolgt häufig durch außerschulische private Anbieter. Aufgrund der hohen Nachfrage nach außerschulischer Förderung, wächst der Fördermarkt stetig und wird immer unüberschaubarer.

Nun stellt sich bei vielen Eltern die Frage, wo erhalte ich eine qualifizierte Förderung für mein Kind? Bislang gibt es weder einen Ausbildungsberuf zum "Legasthenie- oder Dyskalkulie-Therapeuten" noch den Schutz eines solchen Berufsbildes, darum ist es sehr schwer, eine Auswahl zu treffen. Deshalb hat der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL) einen Weiter- bildungs-Standard entwickelt, der sicherstellen soll, dass mehr Qualität und Transparenz in der Weiterbildung für Legasthenie- oder Dyskalkulie- Therapeuten geschaffen wird.

Ausbildungseinrichtungen, die die fachlichen und qualitativen Standards des BVL für die Ausbildung von Legasthenie- oder Dyskalkulie-Therapeuten erfüllen, können sich ab sofort vom BVL zertifizieren lassen. Die Standards basieren auf den vom BVL festgelegten Zugangsvoraussetzungen sowie Ausbildungs- und Prüfungsinhalten für die Teilnehmer der Ausbildungsan- gebote.

Die zertifizierte Einrichtung darf Teilnehmern, die die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, den Titel: "Dyslexietherapeut nach BVL®" oder "Dyskalkulietherapeut nach BVL" verleihen.

Bedeutung des Zertifikats

• Dokumentation eines guten Ausbildungsstandards
• Etablierung eines Qualitätsstandards/-managements in der Einrichtung
• Wertvolle Hilfe bei der Auswahl einer Weiterbildung
• Erwerb einer fundierten Ausbildung
• Berechtigung, den Titel "Dyslexietherapeut nach BVL®" oder "Dyskalkulietherapeut nach BVL" zu tragen


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